Monday, 30 April 2012

Australien. Herbstwetter. 30.4.2012


Sydney 21 Grad
Melbourne 19 Grad
Brisbane 24 Grad
Perth 23 Grad
Adelaide 23 Grad
Hobart 17 Grad
Cairns 27 Grad
Darwin 29 Grad
Canberra 17 Grad
Alice Springs 24 Grad

Schöne Grüße aus Melbourne!

Thursday, 5 April 2012

Frohe Ostern aus Australien


Schöne Grüße aus Melbourne!



Australien. Herbstwetter. 5.4.2012


Sydney 26 Grad
Melbourne 29 Grad
Brisbane 27 Grad
Perth 24 Grad
Adelaide 33 Grad
Hobart 26 Grad
Cairns 29 Grad
Darwin 32 Grad
Canberra 26 Grad
Alice Springs 35 Grad

Schöne Grüße aus Melbourne!

Wednesday, 4 April 2012

Australien mal ganz traditionell. Hot Cross Buns

Ein Umzug ins Ausland bedeutet immer Verlust. Der eine vermisst die Oma, der andere den Hund des Nachbarn und der Dritte vielleicht die Bundesliga-Vorschau im Radio. Das ist bei jedem Menschen anders. 

Man darf nicht vergessen, dass man bei einem Umzug ins Ausland auch so viel dazu gewinnt. Alte Traditionen und Vorlieben ergänzt man um die des Gastlandes und plötzlich ist man unheimlich reich.

Hot Cross Buns sind in Australien in der Osterzeit nicht wegzudenken. So wie die Aachener nicht ohne ihr Öcher Poschweck feiern können, können die Australier das Fest nur schlecht ohne Hot Cross Buns überleben. 

Wer also ein ganz traditionelles Osterfest verleben zu gedenkt ... und, wer keine Freundin hat, die die besten Hot Cross Buns in der südlichen Hemisphäre backt und wer nicht in der Nähe eines guten Bäckers lebt, dem bleibt keine andere Wahl ... jetzt aber los. 

Es bleibt bis Ostern noch genug Zeit, die Hot Cross Buns selber zu backen.

Hot Cross Buns Zutaten:

Buns:
750 g Mehl, gesiebt
55 g Puderzucker
2 TL Trockenhefe
1 TL Nelkenpfeffer
½ TL Zimt
250 g Sultaninen
100 g Orangeat, grob gehackt
1 Orange, fein abgeriebene Schale nur
300 ml Milch
100 gm  Butter, Flockengroesse
1 Ei

Glasur:
55 g Puderzucker
¼ TL Gewürzmischung

Zubereitung:

1. 700 g Mehl, Zucker, Hefe, Gewürze, Rosinen, Orangenschale und Zitronenschale und 1 TL Meersalz in eine Schüssel geben. Milch und Butter bei schwacher Hitze warm machen, bis die Butter schmilzt und Mischung lauwarm ist. Ei zu Milch-Gemisch zufügen und verrühren. Loch in der Mitte der Mehlmischung machen, Milch-Mischung einrühren. Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und für 10 Minuten durchkneten. Teig in eine leicht geölte Schüssel geben, mit Klarsichtfolie abdecken und an einem warmen Ort für 40 Minuten gehen lassen (bis in der Größe verdoppelt). Teig in etwa 16 gleich große Stücke formen. Jedes Stück zu einer Kugel kneten, auf ein Blech legen, mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken und für 40 Minuten an einen warmen Ort stellen (oder bis in der Größe verdoppelt).

2. Den Backofen auf 220 Grad Celsius vorheizen. Restliches Mehl und Wasser und zu einer glatten Paste verrühren. Die Masse in einen Spritzbeutel mit feiner Düse, füllen. Auf jedes Brötchen ein Kreuz spritzen. 10 Minuten backen, dann Temperatur auf 200 ° C reduzieren und weitere 10 Minuten backen oder bis sie goldbraun sind. Wenn man die Brötchen antippt und sie hohl klingen, dann sind sie fertig.

3. Für Glasur, Zutaten mit Wasser in einem Topf kombinieren; bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren, bis sich der Zucker auflöst. Zum Kochen bringen, Hitze reduzieren und für 1-2 Minuten köcheln lassen. Glasur auf die warmen Brötchen streichen, dann auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Und wer davon noch nie gehört hat ... Rezept Öcher Poschweck

Schöne Grüße aus Melbourne!

Australien. Herbstwetter. 4.4.2012


Sydney 26 Grad
Melbourne 27 Grad
Brisbane 28 Grad
Perth 25 Grad
Adelaide 29 Grad
Hobart 25 Grad
Cairns 30 Grad
Darwin 32 Grad
Alice Springs 36 Grad

Schöne Grüße aus Melbourne!

Tuesday, 3 April 2012

Australien. Ostern. Endlich ist es wieder soweit

Ostern, langes Wochenende. Die Spannung steigt, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. 

Da werden Allradwagen bis unters Dach mit Campingklamotten und Sportequipment beladen, Hund, Katze oder Hamster bei den Nachbarn oder in der Tierpension untergebracht, Supermarktregale nach dem leckersten Bilby (da verhalten die Oztralier sich gerne politisch korrekt) oder Hasen abgegrast. Die Straßen in den Städten sind leerer als sonst, die Fernsehsender stellen die Ausstrahlung wöchentlich erscheinender Sendungen ein. Ostern in Australien. Volksfeste, Segelrennen, Rodeos ... 

Und, selber auch schon Pläne für das lange Osterwochenende geschmiedet?

Schöne Grüße aus Melbourne!

Monday, 2 April 2012

Wie gut kennt Ihr eigentlich Australien?

Als hätte ich heute noch nicht lange genug auf den Bildschirm geschaut, habe ich gerade im Stern noch diesen Test gemacht, um herauszufinden, wie gut ich Australien kenne. Was soll ich sagen? Ich kenne Australien doch wirklich so gut wie meine Westentasche. Damit das jetzt nicht als leeres Gerede abgetan wird, oder gar als billige Aufschneiderei, hier der allgemeingültige Beweis. Mein ganz persönliches Testergebnis. 16 von 16, das sind schlappe 100 Prozent. Juchu. 


Wie gut kennt Ihr eigentlich Australien? Viel Spaß. Ich freue mich auf alle Ergebnisse. Tipp: Man kann den Test so oft machen, bis man ganz richtig liegt.

Hier zum Stern-Test: Wie gut kennen Sie Australien? 

Und jetzt mache ich den Test noch mal, um zu sehen, ob ich immer noch so toll bin. Oder warte ich doch lieber bis morgen? Herrlich ...

Schöne Grüße aus Melbourne!

Jimmy Little. Australische Musiklegende


Jimmy Little, Musiker, Sänger, Songwriter und Gitarrist hatte schon einen Hit in den Charts, als Ureinwohner noch nicht als Bürger anerkannt wurden. Das war nicht etwa vor 200 Jahren ... obwohl auch damals wäre es genau so abartig gewesen. Es war in den 60ern.

Heute ist Jimmy Little im Alter von 75 Jahren verstorben.


Schöne Grüße aus Melbourne!

Australien. Google? Outback? Gar nicht wahr

Gestern war der 1. April und wir wurden hier ein wenig auf den Arm genommen, indem man uns weismachen wollte, das fortan ein paar Kängurus mit Kameras ausgestattet durch das Outback hüpfen. Das hat mich inspiriert, geboren war mein Aprilscherz mit dem Forschungsprojekt.

Natürlich gibt es keine einzigartige Kooperation zwischen Google und der australischen Regierung. Und natürlich hat die Regierung auch keine AUD 5,7 Millionen für ein Forschungsprojekt ausgegeben. Es gibt auch keine Wissenschaftler die 7.300 Kängurus mit kleinen, ultra-widerstandsfähigen Kamera- und GPS Systemen ausgestattet haben. Es gibt auch keine in Darwin ansässige Organisation mit dem Namen PTR (Protect the Roo). Folglich haben diese sich auch nicht gegen das Projekt aussprechen können. Auch Steve Jones, den Vorsitzenden der Gruppe habe ich frei erfunden.

Situations- und Gefährdungsanalyse? Es gibt auch keine Experten der zuständigen Stelle für Artenschutz, die kürzlich eine Situations- und Gefährdungsanalyse durchgeführt haben. Und die zwölf in einem Freiluftgehege in Alice Springs lebenden Versuchs-Kängurus gibt es lediglich in meiner Fantasie.

Ich habe mich gestern riesig über alle Antworten gefreut.

Schöne Grüße aus Melbourne!

Sunday, 1 April 2012

Australien. Mit Google ins Outback

In einem bislang einzigartigen Projekt haben Google und die australische Regierung einen Weg gefunden, wie das Outback der Welt näher gebracht werden kann. 

Im Rahmen eines AUD 5,7 Millionen Forschungsprojekts der australischen Regierung statteten Wissenschaftler 7.300 Kängurus mit kleinen, ultra-widerstandsfähigen Kamera- und GPS Systemen aus.

Die in Darwin ansässige Organisation PTR (Protect the Roo) sprach sich entschieden gegen das Projekt aus. Die Tierschützer halten die Aktion für einen unnötigen Eingriff in den Lebensraum der Kängurus und fürchten die Tiere könnten sich gestört fühlen. 

Steve Jones, Vorsitzender der Gruppe gibt zu bedenken, dass die Tiere der Beuteltierordnung oft in Gruppen leben. Mob genannt. „Es lässt sich nur sehr schwer einschätzen, wie der Mob auf Tiere die eine Kamera tragen reagieren wird. Vielleicht wird sich das Verhalten der Tiere für immer ändern. Die Menschen greifen hier einmal mehr in das Leben dieser Tiere ein. Kängurus haben unter der Ankunft der Europäer leiden müssen, die ihnen Lebensraum genommen haben, wie sie auf die Kameras reagieren werden, das kann doch niemand voraussagen.“


Situations- und Gefährdungsanalyse

Experten versichern, dass den Tieren kein Schaden zugefügt wird und belegen dies mit den Testergebnissen einer kürzlich durchgeführten Situations- und Gefährdungsanalyse der zuständigen Stelle für Artenschutz. In einem Zeitraum von drei Wochen wurden zwölf in einem Freiluftgehege in Alice Springs lebende Kängurus beobachtet. Die Hälfte der Gruppe wurde mit einer Kamera ausgestattet. Es ließen sich keinerlei Unterschiede im Verhalten der Tiere untereinander ausmachen.

Die von den Kängurus gesammelten Daten werden zukünftig für User direkt abrufbar sein. 

Was haltet Ihr davon? Freue mich auf alle Antworten. 

Schöne Grüße aus Melbourne!