Tuesday, 17 June 2014

Australien: Die Top- Wahrzeichen Nummer 1 - 10


Laut Meinungen von Reisenden aus der ganzen Welt und dem sich daraus ergebenden neuestem Ranking von Tripadvisor ist das Top-Wahrzeichen Australiens das Australian War Memorial. Ich war da leider noch nicht .... Was ist mit Euch?

Die Top- Wahrzeichen

1. Australian War Memorial, Canberra
2. Sydney Opera House, Sydney
3. Sydney Harbour Bridge, Sydney
4. Ubirr, Jabiru
5. Fletcher’s Mutiny Cyclorama, Norfolk Island
6. Penitentiary Chapel, Hobart
7. Fremantle Prison, Fremantle
8. Port Arthur Historic Site, Port Arthur
9. Kings Park War Memorial, Perth
10. State Library of Victoria, Melbourne

Was ist Euer Lieblingswahrzeichen? Ich freue mich auf alle Antworten.

Schöne Grüße

Monday, 19 May 2014

Australien und die drogenabhängigen Schafe


Das Leben in Australien kann ganz schön anstrengend sein. Hochwasser, Buschfeuer, giftige Tiere ... auch schon mal davon gehört?

Bei den Buschfeuern in Coonabarabran im Bundesstaat New South Wales haben Bauern auf ihrem Land große Schäden erleiden müssen. Als sei das noch nicht genug, sind jetzt ihre verbliebenen Schafe dran. Alles in Massen. Einmal mehr trifft diese Aussage zu. Tausende Schafe in Australien haben von der Darling Pea, die nach den Feuern wie wild blüht, genascht. Fressen Schafe die Pflanze über einen längeren Zeitraum werden sie von ihr abhängig. Die Wirkstoffe greifen das zentrale Nervensystem der Tiere an. Es gibt keine andere Heilung, als zu versuchen, die Schafe von dem Zeug runterzukriegen. Nach einer Weile erholen die Tiere sich von ganz allein, doch das gelingt nur, wenn sie nicht schon zu lange abhängig sind.

Die drogenabhängigen Kerlchen werden immer dürrer, so langsam aber sicher verlieren sie den Verstand. Sie werden depressiv, jegliche Koordinationsfähigkeit lässt nach, es kommt zu Muskelzittern und bald darauf wissen sie nicht mehr, wo oben und unten ist. Sie schlagen sich ihre Köpfe absichtlich an den Holzlatten der Zäune auf. Betroffen sind Hunderte von Schafen. Es ist nur verständlich, dass die Farmer verzweifelt sind.

Australien ist in der Tat kein Land für Warmduscher. Habt Ihr so etwas schon erlebt? Ich freue mich auf alle Antworten.

Schöne Grüße

Thursday, 15 May 2014

Interview mit dem Sänger und Songwriter Felix Hein


Felix Hein kommt aus Düsseldorf in NRW und hat das Publikumsvoting beim Film Song Contest von Mathias Schweighöfer gewonnen. Gerade arbeitet er an seinem ersten Album. 

Im zurückliegenden Februar hat er drei fantastische Wochen in Melbourne im Bundesstaat Victoria verbracht. Im Interview erzählt er, wo er in Melbourne während seines Aufenthalts gewohnt hat, was ihm so richtig gut gefallen hat und wie es war, als er das erste Mal auf einem Surfbrett stand und die Welle hinter sich gespürt hat.

Dorothée Lefering: Wie hast Du Dich auf den Trip vorbereitet? Brauchtest Du bestimmte Impfungen, Visum ...?

Felix Hein: Großartig habe ich mich gar nicht so sehr auf den Trip vorbereitet. Da ich generell ein sehr spontaner und abenteuerlustiger Mensch bin, habe ich das einfach auf mich zukommen lassen. Natürlich hat man darauf geachtet, dass Rahmenbedingungen stimmen, wie ein elektrisches Visum, welches man sich problemlos via Internet ausdrucken konnte und eine Reiseversicherung für mein Gepäck, da ich meine Gitarre mit dabei hatte.

Dorothée Lefering: Welche Strecke bist Du geflogen und wie hast Du den langen Flug gemeistert?

Felix Hein: Der Hinflug war etwas Kräfte zerrend, ich bin abends am 20. Februar los geflogen und bin am 22. Februar morgens in Melbourne angekommen. Zudem musste ich drei Mal umsteigen. 1. Zwischenstopp war Dubai, 2. Singapur und 3. Sri Lanka. An sich war der Flug sehr angenehm, die Reisegesellschaft war sehr gut und das Personal sehr nett. Den Flug habe ich durch gute Filme gemeistert, eine kleine Mütze Schlaf und interessanten Gesprächen mit jemandem aus Sri Lanka, den ich im Flugzeug kennengelernt habe.

Dorothée Lefering: Wo hast Du in Melbourne während Deines Aufenthalts gewohnt?

Felix Hein: Ich habe in Cheltenham gewohnt, ein kleiner schöner Vorort von Melbourne, von dem man eine halbe Stunde mit der Bahn in die Stadt gebraucht hat, dort habe ich in einem wunderschönen Haus mit meiner Homestay-Family gewohnt. Mit den vier Kindern wurde es nie langweilig und die Unterkunft war sehr schön, außerdem hat Marcia meine Homestay-Mum superlecker gekocht.

Dorothée Lefering: Was hat Dir am besten gefallen?

Felix Hein: Ich kann gar nicht richtig sagen, was mir am allerbesten gefallen hat, ich bin einfach von der australischen Mentalität super angetan, die Offenherzigkeit und Spontanität ging mir direkt ins Herz und ich habe mich so schnell wohlgefühlt.

Es ist einfach extrem spannend, was man alles für Menschen und die Geschichten dahinter kennenlernt und Melbourne die Stadt an sich, die praktisch niemals schläft, bietet auch eine riesige Palette an Aktivitäten, die die Tage schneller vorbei gehen lassen, als man es möchte. Hätte ich eine Fernbedienung um die Zeit zu beeinflussen, dann hätte ich alles in Super-Slowmotion abspielen lassen und jetzt würde ich sofort zurückspulen, um wieder dort zu sein.

Ich hatte das Gefühl, das Werte wie Gerechtigkeit, Freundlichkeit, Loyalität, viel wichtiger sind als alles andere und der Mensch im Vordergrund steht, mein Homestay-Dad John hat mir auch berichtet, dass der gesellschaftliche Druck auf dem Arbeitsmarkt nicht so stark sei, was sicherlich ein großer Aspekt ist.

Natürlich die ganze Zeit im Sonnenschein zu sein, war auch total genial, zumal ich dort im Februar war, als das Wetter in Deutschland nicht schlimmer hätte sein können.

Besonders hat mir auch die Great Ocean Road samt den Stränden und dem schönen Surferdorf Torquaye gefallen, wo ich auch einen Tag surfen war. Aber am schönsten war ein Ausflug, mit Freunden, die ich dort gewonnen habe. Wir haben uns für vier Tage ein Auto gemietet und sind zu den Grampians gefahren, welches ein unglaubliches und einprägsames Erlebnis war. Diese Freiheit zu fühlen und die wunderschöne Natur um einen herum war einfach nur einzigartig, außerdem habe ich den wunderschönsten Sonnenuntergang meines Lebens erlebt.

Dorothée Lefering: Hast Du giftige Tiere gesehen?

Felix Hein: Giftige Tiere nicht direkt, aber Koalas und Kangaroos, was schon sehr exotisch für uns Deutsche ist.

Dorothée Lefering: Was hast Du alles unternommen in Australien?

Felix Hein: Ich habe so viel unternommen, angefangen von kleinen Aktivitäten wie z.B. einfach nur abends mit Freunden einen Film anschauen beim "Movie under the stars" in Melbourne gibt es quer durch die Stadt Open-Air-Cinemas, wo man sich abends gemütlich und kostenlos Filme anschauen kann. Oft haben wir auch BBQ am Strand gemacht, es ist so was von genial, dass es fast alle 50 Meter BBQ-Grills gibt, die einfach via Knopfdruck elektronisch aktiviert werden können und das völlig kostenlos. Natürlich habe ich mit Freunden alle möglichen Strände abgeklappert, wo wir auch einfach nur mal relaxt haben und die Stunden in der Sonne untergehen gelassen haben. Es war einfach eine so entspannende und zeitlose Zeit, weil man alles andere ausgeblendet hat.

Die ersten zwei Wochen war ich in einer Sprachschule, meist immer von 8 bis 12 Uhr. Danach war ich meistens mit Freunden was essen, denn essen gehen konnte man in Melbourne supergut, es gibt unzählige gute Restaurants und die Vielfalt an Möglichkeiten ist einfach unglaublich.

Des Weiteren haben wir einen Trip zur Great Ocean Road gemacht, welcher auch sehr viel Spaß gemacht hat, da man wunderschöne Bilder gesehen hat, die man sein ganzes Leben wohl nicht vergessen wird. Mein Surftrip war auch total aufregend, im Surferdorf Torquaye, hatte ich den halben Tag Surfunterricht in einer kleinen Gruppe mit noch vier anderen Leuten aus Neuseeland. Es war ein unglaubliches Gefühl, das erste Mal auf einem Surfbrett zu stehen, die Welle hinter einem zu spüren und im völligen Gleichgewicht behutsam zur Küste getragen zu werden. Diesen Augenblick werde ich nicht vergessen, ein unbeschreibliches Gefühl.

Ich war auf vielen Festivals, Food-Festivals, Culture-Festivals, welche einem einen wirklichen interessanten Einblick in andere Kulturen gestatten.

Mein absoluter Lieblingsort war der Victoria Night Market, der jeden Mittwoch abends stattgefunden hat. Für mich war dieser Ort einfach magisch, weil der riesengroße Nachtmarkt seine ganz eigene Atmosphäre mit sich getragen hat, alleine schon die ganze Vielfalt an Livemusik und die leckere Fressmeile, in der man echt von jeder Kultur die leckersten Delikatessen essen konnte. Dort konnte man sich echt für Stunden verlieren und die Zeit einfach mal anhalten.

Ich habe es auch oft genossen, mich einfach durch die Stadt treiben zu lassen und hier und da mal einem Live-Musiker zuzuhören, denn fast an jeder Ecke findet sich jemand, dem man gerne zuhören kann. Da ich ja selber auch Musik mache, war das für mich großartig und ich habe es wirklich genossen, offene Ohren für neue Dinge zu finden.

Einen Abend habe ich auch auf dem Eureka Skydeck verbracht, welches sich hoch über die Stadt streckt, dort hatte ich einen unglaublichen 360-Grad-Blick über Melbourne und der Sonnenuntergang, der sich in den späten Stunden aufgemacht hat, ließ einen am Ende des Tages einfach nur noch wortlos sein und man konnte mit diesen Bildern im Herz und Kopf gut einschlafen.

Dorothée Lefering: Wie konntest Du Dein Mobiltelefon in Australien nutzen?

Felix Hein: Ich habe mir einfach eine Handykarte von Optus für einen Monat geholt, die man problemlos nutzen konnte, sogar mit Internet und das hat nur 14,99 Dollar gekostet, dort hatte ich 300 Freiminuten und konnte so problemlos mit Freunden und Verwandten in Kontakt bleiben.

Dorothée Lefering: Drei adjektive die Deinen Trip nach Australien beschreiben?

Herzlich, paradiesisch, erkenntnisreich. Drei Adjektive sind viel zu wenig, da mir das erlebte schon schwerfällt in Worte zu fassen. Der Lebensstil hat mich einfach total mitgenommen und ich spare schon darauf, so schnell wie möglich wieder zu kommen.

Dorothée Lefering: Danke Felix, dass Du dir die Zeit für ein Interview genommen hast. Ich freue mich total, dass Du so eine tolle Zeit in meiner zweiten Heimat hattest, und wünsche Dir weiterhin alles Gute und viel Erfolg als Sänger/Songwriter.

Ihr würdet auch gerne so einen Urlaub in Melbourne machen? Ganz einfach. Die Sprachreise hat Felix mit Kaplan Sprachreisen gemacht.

Schöne Grüße

Thursday, 24 April 2014

Australien: Seit 1856 Arbeiterparadies

Viele Arbeitgeber/Auftraggeber schrecken nicht davor zurück, Mitarbeiter und/oder Partner aufzufordern, umsonst zu arbeiten. Der eigene finanzielle Vorteil bedeutet ihnen so viel, dass sie nicht einmal mit der Wimper zucken, bevor sie andere wie Sklaven behandeln. Die Schuld darf man nicht allein den Auftraggebern oder Arbeitgebern zuschieben. Es gibt leider genug Leute, die gerne Sklaven sind.

Ach früher, ja früher, da war doch wirklich alles besser. Oder? Zumindest gab es Leute, die leidenschaftlich genug waren, etwas zu verändern.

Am 21. April 1856 nach Verhandlungen zwischen Handwerkern und Unternehmern, und unter Zustimmung der Kolonialregierung, wurde in Melbourne im Bundesstaat Australien ein Achtstundentag bei vollem Lohnausgleich in der Baubranche eingeführt. Die Bewegung wurde von Steinmetzen angeführt, die fanden, dass acht Stunden pro Tag in der australischen Hitze angemessen sind. Außerdem haben sie so auch Zeit, soziale Kontakte zu pflegen, was wiederum zu mehr Gelassenheit führen wird. Acht Stunden arbeiten, acht Stunden schlafen und acht Stunden Freizeit und Erholung.

Tuesday, 15 April 2014

Australia: Achtung, die Polizei arbeitet mit Wunderkamera 'Ranger'

Back to the future. Die Polizei im Bundesstaat Victoria setzt ab sofort eine neue Kamera, die Autofahrerinnen und Autofahrer, beim twittern, SMS schreiben oder telefonieren mit Mobiltelefonen am Steuer von 700 Metern Entfernung erkennen kann, ein. 

Wunderkamera Ranger

Nicht angeschnallt? Chips essen beim Fahren? Lippenstift auftragen? Schluck Wasser trinken? Geschwindigkeitsüberschreitung? Keine guten Ideen. Die Fachleute sind sich sicher, der Wunderkamera entgeht nichts ... Im Bundesland Victoria ist man gleich AUD 433 los und bekommt vier Punkte aufgebrummt, wenn man mit dem Mobiltelefon am Steuer erwischt wird. Ab 12 Punkten innerhalb von drei Jahren ist der Führerschein weg.

Was treibt Ihr immer so am Steuer? Ich freue mich auf alle Antworten.

Schöne Grüße

Monday, 14 April 2014

Australia: A Few Excellent Tips For Expats

Red earth and a massive rock right in the middle. That’s just one way to describe Australia, but there is more to it than stunning nature and poisonous wildlife. Whether you are making the move down under for a better career, to be with your sweetheart or for any other reason one can think of ... 


Read these tips and I hope your big Australia move goes as problem free as the sun goes down at the end of each day.

Plan just a little bit more …
After you have organised a suitable Visa (which will get you into the country) and shipped your belongings, it’s time to get your accommodation sorted. The Australian rental market is not as relaxed as you might expect. Be prepared and try to start viewing houses or apartments a couple of weeks before your move. That way you will get a feel for what is realistic. Once you know your exact time of arrival, arrange meetings with estate agents. Before you’ll get keys handed over you will have to provide three references and rental bonds. As soon as these formalities are in place everything goes very quick, renting in Australia is a very well regulated affair. There are many websites to help you find your Australian dream property.

Location, location, location?
You want to live in a penthouse with a view over Sydney Harbour?

Sunday, 13 April 2014

Saturday, 12 April 2014

Australien und der Zyklon Ita im April 2014

Wer erinnert sich nicht lebhaft an Zyklon Yasi der im Februar 2011 über Queensland wütete? Australien und ganz besonders die Einwohner Queenslands hielten damals den Atem an und hofften es möge nicht ganz so schlimm werden. In manchen Teilen Australiens geht die Zyklon Saison von November bis April. Gerade fegte Zyklon Ita über den Norden Queenslands.

Zyklon Ita traf in der Nacht zum Samstag mit Windgeschwindigkeiten von 230 km/h an Land in Cooktown. Anwohner verließen ihre Häuser und suchten Schutz in Notunterkünften. Die Schäden halten sich in Grenzen und die Betroffenen haben mit abgedeckten Dächern und Stromausfall zu kämpfen. Einige Gegenden, wie zum Beispiel am Daintree River, sind noch von Hochwasser betroffen.

Zyklon-Kategorien

Kategorie 1: Windstärken bis 125 km/h; ist schon ein wenig stürmisch. Dabei können schon ein paar Äste abbrechen und kleinere Schäden auftreten.

Kategorie 2: Windstärken von 126 – 169 km/h; ganz schön stürmisch, Auftreten können größere Schäden an Straßenschildern, Bäumen und auch an Häusern.

Kategorie 3: Windstärken von 170 – 224km/h; sehr sehr stürmisch! Zu erwarten sind ordentliche Schäden an Häusern, Dächern und Stromleitungen.

Kategorie 4: Windstärken von 225 – 279km/h; sehr sehr sehr stürmisch! Zu erwarten sind starke Schäden an Häusern, Dächern und Stromleitungen. Großflächiger Stromausfall!

Kategorie 5: Windstärken von mehr als 280km/h; sehr sehr sehr sehr stürmisch! Häuser und Autos können weggeblasen werden. Extreme Zerstörung!

Australia. Floodings. Thunderstorms. Bushfires.

Auf Pinterest habe ich im Ordner Australia. Floodings. Thunderstorms. Bushfires. Bilder gepostet. Habt Ihr schon einen Zyklon erlebt? Ich freue mich auf Eure Antworten.

Schöne Grüße