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Friday, 1 November 2013

Die Alkoholgesetze in Australien


Ganz früher wurden in Australien die Strafgefangenen mit Rum entlohnt.  Dementsprechend wurden Unmengen Alkohol getrunken. Diese Zeiten gehören lange der Vergangenheit an. Der Konsum von Alkohol unterliegt in Australien heute strengen Regelungen und Gesetzen.

Als ich erst kurze Zeit in Australien lebte, stand ich vor der Festival Hall in Melbourne, um mein erstes Konzert in meiner neuen Heimat zu besuchen. Vor der Halle hingen unzählige Schilder, die ankündigten, dass es ohne Identitätsnachweis keinen Eintritt in die Halle gibt. Je näher ich dem Eingang rückte, um so verzweifelter wurde ich, denn ich hatte nichts dabei, um mich auszuweisen. Ich fragte zwei Jungs, die in der Schlange hinter mir standen, ob die Türsteher mich wirklich nicht reinlassen werden, wenn ich meinen Ausweis nicht vorzeigen kann. Die Beiden guckten mich erstaunt an und erwiderten lachend “Das bezweifeln wir stark.“ Blitzartig wurde mir klar, was mit den Schildern gemeint war, wie peinlich war das denn? Zumindest habe ich damit ein Erlebnis, über das ich noch heute gerne lache.

Grober Überblick: Alkoholgesetze Australien

Wednesday, 22 May 2013

Australien - Warum das mit Starbucks nie so richtig hingehauen hat



Um die Jahrhundertwende erzählte mir ein zu der Zeit sehr enger Freund, dass er eine ganz dolle Geschäftsidee habe. Ich war ganz Ohr und er berichtete aufgeregt, wie fantastisch es sei, Kaffee mit Geschmack zu verkaufen: Karamell, weiße Schokolade, Vanille, Zimt. „Du bestellst Dir einen Kaffee und gießt einfach Sirup rein“. Damals fand ich das irgendwie ganz unglaublich unnötig, bald darauf nannte man das Starbucks. Ich staunte nicht schlecht, doch das Leben geht weiter. Und nur kurze Zeit später eroberte die Kette die Café-Landschaft in Deutschland und Österreich.

Im Jahr 2000 ging Starbucks offensichtlich davon aus, auf dem australischen Café-Markt ein ebenso leichtes Spiel zu haben. Auf der Insel wurden um die 80 Filialen eröffnet. Hinterher ist man immer schlauer. Die alte Weisheit gilt nach wie vor. Es macht Sinn, die Konkurrenz und den Markt zu kennen. Starbucks hat diese Fakten wohl nur erraten und lag dementsprechend daneben. In 2008, quasi über Nacht

Thursday, 24 January 2013

Eine Tasse Tee mit Miss Marple



Wer hat noch nie davon geträumt, bei einer Tasse Earl Grey von Miss Marple in die Geheimnisse der Detektivarbeit eingeführt zu werden? Wie man Verbrecher überführt, wird einem in Miss Marple’s Teestube zwar nicht verraten, denn sie ist leider nicht in England in St Mary Mead, sondern im Ort Sassafrass im Bundesstaat Victoria, doch es fließt genug Tee, um die schwierigsten Probleme lösen zu können und die Kuchenauswahl ist auch fantastisch.

Wer weiß, vielleicht schaut sogar Mr Stringer vorbei? Die Gedanken sind frei und Träumen wird doch wohl noch erlaubt sein.

Miss Marple's Tea Room, 382 Mt Dandenong Tourist Road, 3787 Sassafrass, Victoria (Der Straßennamene ist unglaublich fantasielos).

Schöne Grüße!

Friday, 11 January 2013

Australien: Lieblingscafé an der Great Ocean Road?

Seid Ihr auf der Suche nach einem neuen Lieblingscafé an der Great Ocean Road? 

Wenn mir nach Kurzurlaub ist, fahre ich in die Teestube neben dem in 1891 gebauten Split Point Leuchtturm in Aireys Inlet an der Great Ocean. Die wenigsten Touristen halten hier auf ihrem Weg in die Urlaubsorte Lorne oder Apollo Bay an, sondern fahren einfach dran vorbei. Sogar an Wochenenden bin ich hier so gut wie alleine.

Sonnenschein, Scones mit Marmelade und Sahne (Streichrahm gibt es leider nicht).

Lieblingscafé: Willows Tea House. 7 Federal Street. Aireys Inlet, Victoria

Schöne Grüße!

Friday, 31 August 2012

Interview. Annette lebt ihren Traum hier und jetzt


Wer erinnert sich nicht gerne an seine fabelhafte Grundschullehrerin oder an seinen fantastischen Grundschullehrer? Annette ist Grundschullehrerin und gerade in Banff, in Kanada. Und wie es der Zufall will, war ich vor ein paar Tagen auch – im - Banff. Nur natürlich, dass wir miteinander ins Gespräch kommen. 

Sie erzählt mir eine Menge von ihrer Weltreise, von ihrem Traum, den sie hier und jetzt lebt anstatt irgendwann in der Zukunft. Ich sitze bei einem kleinen Snack im Banff, einem Café gleich um die Ecke von mir, Annette ist in Kanada. Übrigens steht bei ihr ein 10-wöchiger Aufenthalt in Australien an. Neidisch? Dann nichts wie los, Annette verrät zum Glück, wie es geht.

Dorothée Lefering: Du bist gerade in Kanada. Wann hast Du mit der Planung für Deine Weltreise begonnen und wie kamst Du überhaupt auf die Idee dazu?

Annette: Vor einer Woche habe ich meine Weltreise gestartet. Nach fünf Tagen Vancouver, eine fantastische Stadt, bin ich mit dem Greyhound nach Kelowna gefahren. Jetzt sitze ich gerade wieder im Greyhound und fahre nach Banff in die Rocky Mountains. Die Idee, eine Weltreise zu machen, entwickelte sich vor etwa vor fünf Jahren. Konkret wurde sie, als ich vor vier Jahren das Sabbatjahr einreichte. Seitdem plante ich die Route und bereitete mich darauf vor.

Die Idee dazu entwickelte sich aus zwei Gründen. Zum einen war es schon immer mein Traum. Nach dem Abitur wollte ich ein Jahr nach Island gehen, hatte aber letztendlich nicht den Mut dazu und der Traum blieb ein Traum. Nach meiner Krebserkrankung vor zehn Jahren, die vollständig ausgeheilt ist, habe ich mein Leben radikal verändert. Wünsche und Träume, die umsetzbar sind, versuche ich mir zu erfüllen, und zwar nicht „irgendwann“, sondern möglichst bald. Und zu meinen Träumen gehörte nun einmal die Weltreise.

Dorothée Lefering: Wie finanzierst Du die Reise?

Annette: In Deutschland haben wir die Möglichkeit ein Sabbatjahr einzureichen. Das funktioniert so, dass ich beispielsweise vier Jahre Vollzeit arbeite und dafür nur 4/5 Gehalt bekomme. Das fünfte Jahr habe ich dann frei bei gleicher Bezahlung. Naja, ein bisschen sparen muss man natürlich auch noch.

Dorothée Lefering: Was hast Du gedacht, als das Flugzeug in Deutschland von der Landebahn abgehoben ist?

Annette: Was habe ich mir eigentlich da angetan…! Bist du verrückt geworden…! Jepp, es geht ENDLICH los!!!

Dorothée Lefering: Alles total anders, wenn man weit weg von daheim, auf sich alleine gestellt ist. Eine Weltreise ist doch anders als ein Urlaub. Was hat Dich besonders überrascht?

Annette: Zum Glück habe ich letztes Jahr in England bereits fünf Wochen ausprobiert, ob ich alleine mit mir klarkomme. Auf die Erfahrungen, die ich dort gemacht habe, kann ich jetzt zurückgreifen. Ich glaube, hätte ich das vorher nicht ausprobiert, dann hätten mich viele Situationen und vor allem Gedanken und Sorgen bereits jetzt überrollt. Überrascht hat mich am meisten, dass es jetzt endlich losging …

Dorothée Lefering: Freunde und Familie nicht dabei und in der Lieblingsbäckerei kannst Du auch erst mal nicht mehr vorbeischauen. Was ist Dein bestes Hilfsmittel gegen Heimweh?

Annette: Heimweh hatte ich bisher noch nicht, dafür habe ich zu viele Eindrücke bisher gehabt und meine Neugier auf Neues ist noch sehr groß. Den Tag zu planen, die alltäglichen Dinge wie Essen, Übernachtung und Sightseeing zu organisieren, nimmt schon viel Aufmerksamkeit ein. Aber was bisher wirklich hilft, ist der Kontakt über Skype zu meinem Freund, zu meiner Familie und zu meinen Freunden und Freundinnen. Außerdem stehe ich über meine beiden Blogs - mein Reisetagebuch und ein Blog für die Schüler meiner ehemaligen Klasse 4, für die ich vor allen Dingen Tiere fotografieren soll - in Verbindung mit zu Hause. Das hat mir in England schon sehr geholfen. Jeden Tag gehe ich mit meiner Kamera los und suche nach interessanten Dingen für die Blogs, d.h., ich habe eine „Aufgabe“, die mir sehr viel Spaß macht.

Dorothée Lefering: Auf Deiner Weltreise planst Du auch nach Australien zu reisen, warum nicht nach Afrika oder Südamerika?

Annette: Eigentlich wollte ich auch nach Argentinien und Chile, aber da ich das RoundTheWorldTicket gekauft habe und auf jeden Fall zuerst nach Kanada wollte, passte Südamerika nicht mehr in Route. Das hätte ich dann dazu buchen müssen. Auf jeden Fall werde ich noch nach Südamerika reisen. Afrika liegt einfach zu nah an Europa, sodass ich da jederzeit hinfahren kann. Auch Afrika möchte ich noch bereisen.

Dorothée Lefering: Hast Du schon Ziele in Australien im Auge?

Annette: Da ich zehn Wochen in Australien verbringen möchte, habe ich hoffentlich die Möglichkeit, sowohl die Ost-, als auch die Westküste zu bereisen. Auch wenn die Ostküste inzwischen mit Massentourismus überfüllt sein soll, muss ich doch einmal das Great Barriere Reef gesehen haben. Da ich aber gerne in der Natur bin, möchte ich auf jeden Fall den Westen bereisen. Ansonsten lasse ich es wie in jedem Land darauf ankommen, welche Möglichkeiten sich aktuell bieten. Das ist ja auch das Spannende an der Reise, dass ich eigentlich nie genau weiß, was am nächsten Tag ist.

Dorothée Lefering: Wie stellst Du Dir Australien vor und was wünscht Du Dir für Deinen Aufenthalt in Australien?

Annette: In der Zeit, in der ich Australien bereisen werde, ist es sehr heiß dort. Daher werden mich die Farben Braun und Rotbraun eher begleiten als das Grün hier in Kanada. Ich stelle mir imposante und kosmopolitische Städte wie Sydney und Melbourne vor, aber auch unendliche Weiten und Distanzen und natürlich tolle Strände und ein „buntes“ Meer, wenn ich Schnorcheln oder Tauchen gehe.

Dorothée Lefering: Jetzt bitte noch Deinen Rat für Weltreisende, irgendwas Hilfreiches vom Profi.

Annette: Seid offen für alles und jeden und nehmt euch vor allem nicht zu viel vor – weniger ist meistens mehr!

Dorothée Lefering: Vielen Dank Annette, allzeit gute Reise und alles Gute wünsche ich Dir. Wir sehen uns bald in Australien.

Interessiert an weiteren Interviews mit Australienfans? Bitte einfach rechts unter Kategorien auf Augenzeugen klicken. Viel Spaß dabei. Und nun Banff in Kanada und Banff in Australien besuchen?

Schöne Grüße aus Melbourne!

Sunday, 12 February 2012

Shortbread. Himbeeren. Sonntag. Australien.

Der Sommer in Australien ist in wenigen Wochen vorbei. Heute ist ein verregneter Sonntag. Whitney Houston ist tot. Das Leben ist zu kurz, um keinen Kuchen zu essen. Deshalb heute Shortbread-Turm mit Himbeeren.

Australien. Cafébesuch
Zutaten
• 250 g Himbeeren
• 2 EL Puderzucker, plus extra zum Bestäuben
• 100 ml Sahne, leicht geschlagen
• 50 g Mascarpone
• 12 Shortbread, Kreise

Die Zutaten ergeben vier Türme.

Zubereitung
1. Himbeeren halbieren.
2. Himbeeren durch ein feinmaschiges Sieb drücken, Puderzucker unterrühren. Beiseitestellen.
3. Sahne und Mascarpone vermischen, klein wenig von der Mischung in Mitte eines Stück Shortbread setzen. Halbierte Himbeeren rund um Sahneklecks anordnen.
4. Stück Shortbread draufsetzen und den Vorgang fortsetzen, bis ein dreistöckiger Turm gebaut ist.
5. Mit Puderzucker bestäuben und etwas Himbeersoße verzieren. Himbeere draufsetzen und servieren.

In the End

Zum Shortbread-Himbeer-Türmchen ein paar Tassen Cappuccino. Aus den Lautsprechern schallt I Will Always Love You. Schluck. Nun zeigt die Sonne sich letztendlich doch.

Schöne Grüße aus Melbourne!

Saturday, 6 August 2011

Australien. Frühstück in Mitte!



Gestern Abend war ich in Südamerika, dazu ein andermal mehr ... Jetzt erst mal was Spannendes. Ich war grad in Mitte und das nicht nur im Traum. Mitte ist ein Café in Melbourne. Genau so wie Berlin lag auch Mitte in Melbourne mal komplett in Schutt und Asche. Nicht etwa der Zweite Weltkrieg war Schuld, nein, ein stinknormaler Hausbrand hat das Gebäude seinerzeit dahin gerafft. Jetzt steht Mitte in altem neuen Glanz da, auf der Michael Straße in einem Vorort von Melbourne, ein strahlend weißes Gebäude, mit riesigen Fensterfronten.

Café Mitte. Zugegeben, ich bin zunächst eigentlich nur aufgrund des Namens hin. Herausfinden wollte ich, was es mit dem auf sich hat.

Nachdem ich in dem kleinen Café einen Platz gefunden habe, und während ich bestelle, erkundige ich mich bei diversen KellnerInnen, nach der Herkunft des Namens. Der eine hat keine Ahnung, es ist sein erster Tag. Die nächste Dame glaubt zu wissen, dass Mitte ein Stadtteil von Berlin ist, und Berlin, das ist die Hauptstadt von Deutschland, fügt sie lächelnd hinzu. Die Dritte sagt mir, dass Mitte deutsch ist und "middle" heißt. Schnell wird klar, Berlin ist eine echt faszinierende Stadt und ganz weit entfernt. Ich bitte die Kellnerin sich beim Inhaber zu erkundigen, warum das Café auf den Namen Mitte getauft wurde. Gute Idee findet auch sie und macht sich auf die Suche nach der Chefin. Jetzt möchte ich es aber wirklich wissen. Die Spannung steigt. Sie kommt zurück an den Tisch und sagt entschuldigend, dass die Chefin das Café samt dem Namen "Mitte" übernommen hat und nun als ebendieses weiterführt.

Wie eine Seifenblase geplatzt! Dass das Café nach Berlin Mitte benannt worden ist, liegt auf der Hand. Doch warum? Warum nicht Café Paris, Café Rom oder Café Wien? Ist der Namensgeber Berliner oder findet er Berlin ganz einfach nur kultig? Hatte er wohl noch einen Koffer in Berlin und ist da wieder hin? Jetzt werde ich es wohl nie herausfinden. War schon mal jemand im Café Mitte? Kennt jemand den Namensgeber und kann das Geheimnis lüften? Wäre fantastisch!

Übrigens Café Mitte war in 2009 Frühstückscafé des Jahres und ist immer noch einfach nur lecker lecker lecker. Café Mitte, 76 Michael Street, 3068 Fitzroy North.


Schöne Grüße aus Melbourne!


Tuesday, 26 July 2011

Australien. Sonntags im Café! Mangelnde Sprachkenntnissse!

Vor einiger Zeit, im Herbst war das, machte ich mich beim Versuch meine Gäste in die geheimnisvolle Welt der Löffelsprache einzuführen, zum Gespött von allen Anwesenden. Erinnern, wie wir darauf kamen, kann ich mich nicht mehr. Um so verzweifelter ich versuchte die Idee rüberzubringen, um für so verrückter hielt die Runde mich. Ich hab Löffelsprache auf Englisch gesprochen, versteht sich. Nichts. Als ich ein Ass aus dem Ärmel zog und von meinen Freundinnen in Deutschland erzählte, die alle die Löffelsprache sprechen, galten diese ganz entgegen meiner Absicht auch als vollkommen daneben. Ich kam mir verloren vor, doch was soll’s? Das Leben geht weiter.

Die Löffelsprache, meine Freundinnen und ich, wir sprechen die sogar auch heute noch je nach Situation. Auch auf die Gefahr hin, dass sich das jetzt sehr melodramatisch anhören mag, aber Löffelsprache das ist Heimat für mich. Monate gingen ins Land, ohne das ich die Löffelsprache weder gesprochen, noch über sie nachgedacht habe und aus dem Herbst wurde Winter.

Am Sonntag ist mir etwas Fantastisches passiert, ja ein geringeres Wort kann es nicht beschreiben. Ich habe mich zum Kaffee und Kuchen mit einer neunzigjährigen Dame getroffen. Lilli, hier sprechen sich alle mit dem Vornamen an, wurde in Danzig geboren und ist 1948, um die 58 Jahre vor mir, nach Melbourne gekommen. Für die Dauer unseres Treffens hing ich an ihren Lippen, so ergreifend waren die Schilderungen ihres Lebens. Wir haben uns auf Anhieb sehr gut verstanden und sie war begeistert, da ich ganz in der Nähe ihrer ehemaligen Arbeitsstätte wohne. Oftmals vermisst sie es unter Menschen zu sein und trotzdem, wie es wohl nur eine Dame ihres Alters kann, ist sie unbefangen, sie lacht sehr viel, ein ganz vergnügtes Lachen, von der Sorte, dass es heute eigentlich gar nicht mehr gibt. Ein ganz echtes Lachen. Lilli spricht sehr viel über Vergangenes, doch auch genau so ausgiebig über das hier und jetzt und heute, dass sie sich sehr aktiv gestaltet, sie nimmt Klavierunterricht, lernt spanisch und französisch und macht jeden Tag noch ein wenig Gymnastik. Als Geheimnis ihres langen Lebens nennt sie gesunde Ernährung.

Selten bringen Immigranten ihre Großeltern mit nach Australien. Deshalb fällt der Kontakt zu alten Leuten so gut wie weg, das ist Schade, können wir doch so viel lernen von ihnen. Nach dem Cafébesuch machen wir noch einen vergnügten Spaziergang zum Bahnhof, ich bin so dankbar für die Zeit die Lilli mit mir verbracht hat und habe nicht erwartet, dass es gleich noch besser kommt. Sie erzählt, dass sie damals oft die Erbsensprache gesprochen hat. Ich glaube zunächst, mich verhört zu haben. Doch wirklich, der Begriff Erbsensprache kam tatsächlich über ihre Lippen, und das von einem ihrer ansteckenden Lacher begleitet. Beim Zuhören stelle ich fest, dass die Erbsensprache die große Schwester der Löffelsprache ist. Bei der Erbsensprache, ähnlich wie bei der Löffelsprache, bei der ja bei jedem Vokal, dieser durch "lew + selber Vokal" ersetzt wird, werden hier nach jedem Buchstaben die drei Silben Er-be-sen angehängt. Bei Selbstlauten fällt das E der ersten Silbe jedes Mal weg. Einfach. Wir zwinkern uns zu. Räubersprache ist zeitlos. Ich fühle mich plötzlich so viel weniger verloren. Fantastisch.

Wer mehr von Lilli hören möchte, der kann das hier machen. „Lillis Jungbrunnen – eine Auswanderergeschichte”.


Aerbesen urbesen serbesen terbesen rerbesen arbesen lerbesen irbesen erbesen nerbesen. Arbesen merbesen arbesen nerbesen derbesen erbesen rerbesen erbesen nerbesen Erbesen nerbesen derbesen erbesen derbesen erbesen rerbesen Werbesen erbesen lerbesen terbesen ... Dalewas kalewann malewann wolewohl salewagelewen!

Über Kommentare, gerne auch auf Erbsen- oder aber auch auf Löffelsprache freue ich mich.

Schöne Grüße aus Melbourne!


Monday, 20 June 2011

Tropischer Bananen-Kokosnuss Smoothie!

Ein Snack, den man an wunderbar im Garten mit Freunden, im Freibad oder einem Lieblingsbuch im Stadtpark genießen kann. Oder warum eigentlich nicht auch sogar schon zum Frühstück?

Ein Bananen-Kokosnuss Smoothie versetzt einen quasi in nur wenigen Minuten in eine australische Stimmung. Nicht vergessen dabei zu Tagträumen. 

Ich sitze in einem Café unter Palmen, eine milde Brise weht, das Meer ist türkisfarben ... das Leben kann nicht besser werden.

Zutaten für 2 – 3 Portionen:

o    60g Palmzucker
o    60 ml Wasser
o    250 ml Kokosnussmilch
o    2 grosse Bananen
o    300 g Eis
o    1 Esslöffel Limettensaft

Zubereitung:

o    Palmzucker und Wasser in einen Topf geben und unter Rühren auflösen. Zum Kochen bringen.
o    Abkühlen lassen, dann mit den restlichen Zutaten in einem Mixer pürieren.
o    Eiskalt servieren.

Schöne Grüße aus Melbourne!