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Sunday, 23 February 2014

Australien: Der Bullenhai ist gerne in Flussmündungen unterwegs


Den Bullenhai kennen eher wenige Menschen, besonders wenn sie nicht in einem Land leben, in dem er vorkommt.

Der Bullenhai, der 3,5 m lang und über 200 kg schwer ist, hat eine runde, kurze Schnauze, kleine Augen und als erste Rückenflosse ein fast gleichseitiges Dreieck. Die zweite Rückenflosse ist kleiner. Wenn in Australien Menschen von einem Hai verletzt werden, oder gar bei einem Unfall an den Folgen sterben, gehen viele davon aus, dass der Weiße Hai zugebissen hat, doch oftmals geht der Angriff vom Bullenhai aus. Da beide Haiarten sich ähnlich sehen, sind Verwechslungen nie auszuschließen.

Der Bullenhai kommt sowohl in Salz- als auch in Süßwasser vor und in New South Wales und Queensland ist er gerne in Flussmündungen unterwegs. Mit der Flut und auf der Suche nach etwas Essbaren kommt er in Richtung Ufer. Er erwischt seine Opfer, wenn diese in der Dämmerung, in der Nähe eines Kanals, an dem Angler ihre Fische reinigen, im trüben Wasser herumwaten.

Habt Ihr schon Bullenhaie in freier Wildbahn gesehen? Ich freue mich auf alle Antworten.

Schöne Grüße
 

Wednesday, 11 December 2013

Australien: Haie dürfen abgeballert werden

In letzter Zeit gab es wohl doch die eine oder andere „Haiattacke“ zu viel. Westaustralien fürchtet schon länger, das Touristen und damit Einnahmen ausbleiben, und will die Strände deshalb sicherer machen, sprich Haie abknallen. Siehe meinen Beitrag vom 7. August 2012 Soll Westaustralien den Schutz des Weißen Hais aufheben?

Jetzt ist es ganz offiziell, Haie stören im Ozean. Schwimmer und Surfer sollen sich von Januar bis Dezember an in Zonen aufhalten, in denen sie sich sicher fühlen können. Um das gewährleisten zu können, werden Haie gejagt und getötet. Jeder Hai, der mehr als drei Meter lang ist, darf von Fischern die eine “licence to kill“ haben, abgeballert werden.

Findet Ihr das richtig? Sollte jeder der stört und nicht ins Bild passt, getötet werden? Was, wenn irgendwer auf die wahnwitzige Idee kommt, dass alle Dackel oder Hauskatzen stören und die zum Abballern freigegeben werden? Sind Einnahmen aus dem Tourismus wichtiger, als der Artenschutz? Würdet Ihr nicht mehr nach Australien in den Urlaub fahren, wenn die Haie nicht zum Töten freigegeben worden wären? Oder fahrt Ihr jetzt etwa nicht mehr nach Australien in den Urlaub, weil die Haie zum Töten freigegeben wurden?

Ich freue mich auf alle Antworten.

Schöne Grüße 


Monday, 21 January 2013

Australien. Fischsammelgeräte beim Thunfischfang


Menschen kaufen gerne billig ein und in den Supermärkten auf der ganzen Welt stapelt sich der Thunfisch in der Dose endlos hoch. Noch immer setzen Produzenten von Thunfischprodukten Fischsammelgeräte beim Thunfischfang ein. Bei dieser Fangmethode werden jährlich unnötig Hunderttausende von Meerestieren - wie Haie, Rochen, Babythunfisch, Delfine und Schildkröten getötet.

In 2015 wird die australische

Wednesday, 29 August 2012

Westaustralien. Hai greift Surfer an

In Australien verstarben in diesem Jahr bereits drei Menschen nach Haiangriffen. Gestern wurde wieder ein Surfer an einem abgelegenen Strand und beliebten Surfspot in Westaustralien von einem Hai angegriffen. Die Haie attackieren die Surfer nicht gezielt, weil sie diese nicht ausstehen können. Bislang ist nicht geklärt, welche Art von Hai in den Vorfall verwickelt war. Trotzdem schreien alle laut auf: Tötet den Weißen Hai. Ich vermute, weil sie gar nicht wissen, dass es noch andere Haiarten gibt. Weißer Hai hört sich für die breite Masse am gruseligsten an und lässt nach wie vor am Besten verkaufen.

Gute Neuigkeiten: Der Surfer konnte gerettet werden. Einmal mehr werden die Stimmen laut, die den Schutz der Haie aufheben wollen. Soll Westaustralien den Schutz des Weißen Hais aufheben? 

Geht Ihr trotzdem weiterhin surfen? Oder wolltet Ihr es lernen und lasst es nun bleiben? Ich freue mich auf alle Antworten.

Schöne Grüße aus Melbourne!

Tuesday, 7 August 2012

Soll Westaustralien den Schutz des Weißen Hais aufheben?

Laut dem International Shark Attack File wurden im Jahr 2011 weltweit 12 Menschen von Haien getötet, davon verloren in Australien drei Menschen, in Costa Rica, in Kenia und in Neukaledonien jeweils ein Mensch und in Reunion, auf den Seychellen und in Südafrika jeweils zwei Menschen ihr Leben.

In Australien verstarben in diesem Jahr bereits drei Menschen nach einem Angriff von einem Hai. In Westaustralien fürchtet man nun Verluste für die Tourismus-Industrie, da Urlauber, die den Ozean erleben wollen, sicherlich aufgrund der Attacken wegbleiben werden. Der Bestand des Weißen Hais wurde in Westaustralien im Jahr 1998 als gefährdet eingestuft, deshalb stehen sie dort seitdem unter Schutz. Das Fischereiministerium vertritt die Meinung, dass es an der Zeit sei, den Bestand der Haie erneut zu erfassen und den Status des Weißen Hais zu überdenken. Der Schutz soll aufgehoben, kommerzielle und Sportfischerei dafür ermöglicht werden. Laut der internationalen Union für die Bewahrung der Natur und natürlicher Ressourcen, kurz Weltnaturschutzunion oder IUCN, besteht für den Weißen Hai ein hohes Risiko auszusterben.

Jenita Enevoldsen von der Wilderness Society verurteilt nicht nur die Aufhebung des Schutzes, sondern auch den geplanten Einsatz von Hainetzen. “Der Einsatz von Hainetzen ist wenig sinnvoll, denn dabei werden riesige Mengen geschützter Arten gefangen, wie Robben, Delfine, Fische, Wale, Schildkröten und andere Haie. Insgesamt wurden in der Region am Great Barrier Reef 2140 Schildkröten, 552 Dugongs und 216 Delfine unnötig in Hainetzen gefangen, seitdem die Netze dort in den späten 1960er Jahren eingeführt wurden.“

Mehr Infos gibt es hier auf der Seite des InternationalShark Attack Files. Schon gelesen? Haifische haben Zähne und wohnen im Ozean.

Findet Ihr es korrekt, wenn Westaustralien den Schutz des Weißen Hais aufhebt? Ihr habt doch sicher auch eine Meinung? Ich freue mich auf alle Kommentare.

Schöne Grüße aus Melbourne!

Wednesday, 1 August 2012

Toter Buckelwal nahe Sydney

Was für ein trauriger Anblick. Jetzt wird überlegt, wie der Wal entfernt werden kann, noch hofft man das die Flut das tote Tier auf das offene Meer zurückspült. Weitere Möglichkeiten sind das Tier zu zersägen und die einzelnen Stücke zu entsorgen oder es in die Luft zu sprengen. Tote Wale ziehen hungrige Haie an, der Strand ist derzeit gesperrt.

Schöne Grüße aus Melbourne!

Monday, 3 October 2011

Haiangriffe in Australien! Und sonst so?

Australien, ein Kontinent mit lauter gefährlichen Dingen, die einem zustoßen können. Ist leider so. Wenn man hier lebt, kann man wirklich stolz sein, wieder einen Tag überlebt zu haben. Gerade hier bei mir in Melbourne tummeln sich an jeder Straßenecke riesige Krokodile und in jeder Badewanne Killerhaie. Aufpassen.

An der 35.000 km langen Küste Australiens leben Haie. In den letzten 3.650 Tagen gab es in diesen Gewässern 13 Fälle von Haiangriffen mit tödlichem Ausgang. Autsch, gar nicht schön. 3.650 Tage, das sind zehn Jahre. Was hört sich denn nun weniger dramatisch an? 13 Fälle in 10 Jahren oder 13 Fälle in 3.650 Tagen? Laut einer Statistik gab es in den letzten 20 Jahren in Australien 24 Haiangriffe mit tödlichem Ausgang, in den letzten 50 Jahren, 52.

Wie bei allen Dingen kann man es so und so sehen. 13 Fälle sind statistisch betrachtet sicherlich nicht viele. Doch wie ist das wohl, wenn man nun erfährt, dass dem Sohn der Unterkörper abgebissen wurde? Dann sieht die Sache doch schon wieder anders aus. Bei Unfällen und Todesfällen komme ich nie umhin an die Angehörigen zu denken, die dann mehr als doof da stehen mit ihrer Trauer. Ich fühle für jeden Einzelnen der zurückgelassenen Geschwister, Eltern, Partner, Omas und Opas und Freunde. Doch trotz alledem, Haie töten nicht böswillig und aus Langeweile. 

3.650 Tage, ein Rückblick!

2002
April: Ein 23-Jähriger wird in Smoky Bay in Südaustralien, beim Versuch an Bord eines Bootes zu klettern, von einem weißen Hai zurück ins Wasser gezogen.

Dezember: Ein 23-Jähriger wird beim Schwimmen in Miami Lake an der Gold Coast von einem Hai angegriffen.

2003
Februar: Ein 84-Jähriger wird beim Schwimmen in Burleigh Lake an der Gold Coast, Queensland von einem Hai angegriffen.

2004
Juli: Ein 29-Jähriger wird beim Surfen in der Nähe von Gracetown in Westaustralien von zwei Haien angegriffen.

Dezember: Ein 18-Jähriger wird von einem weißen Hai angegriffen, als er auf einem Surfbrett hinter einem Boot, 300 Meter vom West Beach in Adelaide, Südaustralien hergezogen wird.

Dezember: Ein 38-Jähriger wird beim Speerfischen am Opal Reef, 75 km von Cairns in Queensland von einem Hai angegriffen und stirbt an einem Herzstillstand.

2005
März: Ein 26-Jähriger wird beim Schnorcheln in der Nähe von Geraldton, 500 km nördlich von Perth, von einem Hai angegriffen.

August: Ein 23-Jähriger Meeresbiologe wird von einem weißen Hai, beim Tauchen am Glenelg Beach in Adelaide, Südaustralien angegriffen.

2006
Januar: Eine 21-Jährige wird beim Schwimmen mit Freunden im hüfthohen Wasser an Amity Point, Stradbroke Island, in Süd-Ost Queensland, 15 Meter vom Ufer entfernt, von drei Haien attackiert.

2008
April: Ein 16-Jähriger wird beim Surfen in Ballina, Lighthouse Beach an der Nordküste NSW von einem Hai angegriffen.

Dezember: Ein 51-Jähriger Fischer wird von einem weißen Hai beim Schnorcheln in Port Kennedy in Perth angegriffen.

2010
August: Ein 31-Jähriger Mann starb an schweren Verletzungen nach einem Haiangriff beim Surfen in der Nähe von Gracetown, Westaustralien.

2011
Februar: Ein Taucher wird während des Auftauchens in der Nähe von Coffin Bay, Südaustralien von zwei Haien angegriffen.

September: Einem 20-jährigen wird beim Bodyboarden in Bunker Bay, Westaustralien von einem Hai der Unterkörper abgebissen.

 Wie gehen wir Menschen mit Haien um?

Pro Sekunde werden weltweit sechs Haie von einem Menschen getötet. Das allerdings schockiert wohl doch leider fast niemanden. Ich habe dazu diese Beiträge beim ZDF gefunden!




Noch mal lesen!

Haifische haben Zähne und wohnen im Ozean und auch Sonntag Nachmittag. Surfen im Indischen Ozean!

Seid Ihr schon mal einem Hai begegnet? Wenn ja, wo war das?

Schöne Grüße aus Melbourne!

Monday, 5 September 2011

Sonntag Nachmittag. Surfen im Indischen Ozean!

Sonntag Nachmittag und Surfen im Indischen Ozean. Ein Hai hat gestern am Bunker Bay Beach, der 255 km südlich von Perth in Westaustralien liegt, einen 21-Jährigen beim Bodyboarden angegriffen. Und das nur rund 50 Meter vom Ufer entfernt. Freunde konnten das Opfer an den Strand zurückbringen, doch überlebt hat der Bodyboarder den Angriff leider nicht.

Ganz in der Nähe lebt eine große Seelöwen Kolonie. Seelöwen stehen auf der Speisekarte von Haien. Man nimmt an, der Hai hat sich ganz einfach vertan und den Bodyboarder mit einem Seelöwen verwechselt. Ein bedauernswerter und tragischer Unfall. Die Ersten verlangen jedoch schon wieder hysterisch, dass alle gefährlichen Haie getötet werden sollten.

Menschen brauchen dem Hai keinen offensichtlichen Anlass geben, zuzubeißen, zu den auslösenden Faktoren können beispielsweise Geräusche, hastige Bewegungen, glitzernde Gegenstände, Gerüche oder Blut gehören.

Sonne, Sand, Schwimmen und Surfen

Bei Australien denken die meisten Menschen an Sonne, Strand, Schwimmen und Surfen. Wenn man sich vorstellt, wie viele Hunderttausende Menschen in Australien jährlich schwimmen, tauchen oder surfen gehen, und dann bedenkt, dass es in den letzten zehn Jahren nur dreizehn Fälle von Haiangriffen mit tödlichem Ausgang gab, wird man schnell zu dem Schluss kommen, dass die Gefahr von einem Hai gefressen zu werden eher sehr gering ist und es wahrscheinlicher ist, sich einen Sonnenbrand, einen Hitzschlag oder sogar Hautkrebs einzufangen.

Bodyboarden in Australien



Noch mehr zu Haien ... Geht Ihr in den Ozean oder doch lieber am Strand spazieren?

Schöne Grüße aus Melbourne!


Thursday, 21 July 2011

Australien! Hunde beißen Zitronenhai am Strand!

Wenn Australier auf Reisen gehen, suchen auch sie oft nach dem Wahren Australien. So manch einer will wirklich Land und Leute kennenlernen und das der Welt zeigen. Dank YouTube kann das jeder Reisende oder Tourist auch ganz einfach machen. Ein Paar aus Perth reist seit Monaten durchs Land und hat jetzt etwas ganz besonderes gesehen. An einem Strand in der Nähe von Broome haben sie beobachtet, wie Hunde Haie gebissen haben. Kamera zur Hand, haben sie es rucki zucki gefilmt und auf YouTube mit der Welt geteilt. Laut dem Australier ist das eine bessere Werbung für Australien, als die kitschigen Spots die sonst so gezeigt werden. Und das gegen Ende des Spots sogar eine getötete Seekuh zu sehen ist, die gleich auf den Grill geschmissen werden soll, zeigt es halt, wie es ist. Die Seekuh wird sicherlich auch der Grund dafür sein, dass die Haie in Strandnähe waren.

Sichelflossen-Zitronenhaie

Die Haie, die man in dem Spot sieht, sind Sichelflossen-Zitronenhaie, sie sind bis zu 3,80 Meter lang, essen am liebsten Fisch, sind für ihre leichte Reizbarkeit bekannt und greifen gerne mal an, wenn man ihnen zu nahe kommt. Wer würde sich nicht wehren, wenn er angegriffen wird? Diese Haiart gilt laut der Weltnaturschutzunion aufgrund Überfischung als vom Aussterben bedroht.

Richtige Werbung für Australien?

Ist der YouTube Spot denn wirklich eine gute Werbung für Australien? Nun geht ein Aufschrei durchs Land. Das ist aber so gar nicht die Art wie man Australien der Welt präsentieren möchte. Die Worte Haie, Menschen und Strandnähe sind tabu für die Außenwelt. Der TV-Spot „There is nothing like Australia“ bewirbt in den Augen von Tourismusexperten „unsere einzigartigen Attribute und Werte und ist auf umfangreiche Forschung gestützt“.

Australien setzt sich doch immer so für den Tierschutz ein!

Genau. Und das in Australien Seekühe, im Rahmen von bestimmten Gesetzen einfach abgeschlachtet werden dürfen, muss ja deshalb auch nicht die ganze Welt wissen. Besonders nicht, weil Australien immer auf Japan rumhackt, da diese so gerne Wale töten. Interessant mit anzusehen, dass die Tradition des einen da wieder mal richtiger ist, als die des anderen. Seekühe sind laut der Weltnaturschutzunion vom Aussterben bedroht. 

Hier der Spot, der sich wie folgt ganz einfach mit ein paar Worten beschreiben lässt. 
Relaxter Nachmittag in Westaustralien!
Hunde spielen mit Haien 
und 
eine leckere Seekuh wie diese 
kann man sowohl mittags wie abends servieren.
 

Was haltet Ihr von der Sache? Ich freue mich über alle Kommentare!

Schöne Grüße aus Melbourne!