Showing posts with label Ureinwohner. Show all posts
Showing posts with label Ureinwohner. Show all posts

Wednesday, 12 March 2014

Australien – Surfer Otis Carey hat ein Affengesicht?


Otis Carey. Foto: Facebook. Quelle: Facebook



Es gibt sie noch immer: Menschen, die glauben, dass die Erde eine Scheibe ist.

Das australische Magazin Surfing Life hat ein Interview mit dem aus Coffs Harbour, NSW stammenden Surfer, Otis Carey, gemacht. Der Reporter weiß Folgendes über ihn zu sagen: "Mit seinem affenähnlichen

Monday, 9 September 2013

Premierminister Tony Abbott hat gesagt ...

Tony Abbott ist jetzt Premierminister von Australien. Von jeher ist er dafür bekannt die schäbigsten Dinge zu sagen und dabei nicht einmal so rot zu werden wie seine Badehose. In den letzten Jahren war ich mehr als einmal sprachlos, ob der ganzen Hässlichkeiten, die in seinem Kopf umherschwirren. Hier einige seiner besten Weisheiten.

Tuesday, 18 December 2012

Australien. Ich will unbedingt in Australien leben


Keep your mind open and suck in the experience KLICK
Zunächst eine ganz kleine Anekdote: heute wollte ich mir auf dem Heimweg ein Eis kaufen, es ist so sommerlich warm. Ich stand schon in der Schlange in der Eisdiele, doch acht Dollar für ein Eis waren  einfach zu viel. Normal, tolle Insel ...

Von jedem Urlauber bekomme ich das Gleiche zu hören „Ich will unbedingt in Australien leben“ oder „Mein Urlaub ist vorbei, ich will hier nicht weg.“ Das ist so blauäugig dahin gesagt, die meisten wissen doch nicht, wovon sie reden. Der Eindruck der entsteht ist dieser: „Der Bruce im Outback Pub der war superlieb und hat ganz viel mit mir geschnackt.“ Die meisten verstehen sicher kein Wort von dem, was Bruce so daher redet, aber ich will jetzt gar nicht so hundertprozentig deutsch sein.

Jeder ist seines Glückes Schmied, war das nicht so? Ich habe einen Test vorbereitet: Wenn Ihr Euch Euer Leben so erträumt, dann ist Australien das richtige Land für Euch.

Ich träume davon in einem Land zu leben, in dem ...

Friday, 5 October 2012

Soll ich nach Australien auswandern?

Leben im Paradies - Quarg?
Immer und immer wieder begegne ich Deutschen, die behaupten, dass in Deutschland nicht eine einzige Seele Humor hat, sondern dass alle nur meckern und viel zu spießig sind. Und das die Bürokratie in Deutschland jegliche Kreativität und Freude am Leben zerstört. Deshalb möchten sie am liebsten auswandern. Da ich seit einigen Jahren im Ausland lebe, habe ich mir einen Wissensvorsprung erarbeitet, über den diese Menschen nicht verfügen. Gucken wir doch mal, wie das Leben in Australien aussieht. Sind hier echt alle entspannt, gerecht und gut gelaunt?

Bürokratie. Gesetzestreue in Australien

Hier gibt es sehr viele Regeln und der Bürokratismus ist entsprechend erdrückend. Diesen einen Satz höre ich ständig „da kann ich leider nichts machen, das ist gesetzlich so festgelegt.“ Hier hinterfragt keiner, alle folgen den Regeln brav wie Lemminge. Sie empfinden die ihnen auferlegten Maßnahmen gar nicht als störend, eher als unterstützend und freuen sich über die Hilfe vom Staat. Die Bürger vertrauen darauf, dass der Staat sie vor dummen Verhaltensweisen beschützen wird. Es wird empfohlen, Glühbirnen von einem Elektriker wechseln zu lassen.

Gute Laune und Humor in Australien

Niemand springt den ganzen Tag vor Freude durch die Gegend. Wenn ich in der Straßenbahn sitze, hängen die anderen Passagiere nicht laut juchzend an den Haltegriffen, weil sie so höllisch gut drauf sind. Hier gibt es noch nicht einmal Karneval und das ist doch schon suspekt. Am letzten Wochenende im Schuhladen, die Verkäuferin fragt aufmerksam in die Runde „braucht jemand ein Paar Schuhe?“ Gedankenverloren und spontan rufe ich laut zurück, dass uns genau dieser Wunsch in den Laden geführt hat. Die zwei anderen Schuhkäuferinnen kichern. Die Verkäuferin findet das überhaupt nicht lustig, und als ich mich dann noch für meinen deutschen Humor entschuldige, rauscht sie sofort ab, in ihr Hinterzimmer. Die anderen Schuhkäuferinnen kichern verschwörerisch. Auch hier gibt es viele Menschen, die zum Lachen in den Keller gehen.

Kleinbürgertum und Spießigkeit in Australien

Sunday, 16 September 2012

Australien. Haben Sprachen der Ureinwohner eine Zukunft?


Das Australische Forschungsinstitut für Ureinwohner und Torres-Strait-Insulaner setzt sich für die Einführung von zweisprachigem Unterricht im Northern Territory ein, weil sie festgestellt haben, dass es den Kindern der Ureinwohner leichter fällt, Englisch zu lernen, wenn sie gleichzeitig auch eine Sprache der Ureinwohner erlernen.

Tuesday, 17 July 2012

Interview mit dem Autor Erik Lorenz, Teil 2

Gestern hat der Autor Erik Lorenz schon einiges berichtet, heute geht es weiter ...

Dorothée Lefering: Was haben Sie in Australien über die Ureinwohner gelernt?

Offen gestanden: nicht viel. Natürlich habe ich mich informiert, habe über die Geschichte der Aborigines und die heutige Situation gelesen, aber da ich mich vor allem an der Ost-, Süd- und Westküste aufgehalten und weder nach Norden noch weit ins Landesinnere vorgedrungen bin, habe ich nicht viel aus eigenem Erleben gelernt.

In einigen Städten im Westen hat sich durchaus das traurige, oft beschriebene Bild geboten: größere Gruppen betrunkener Ureinwohner, die sich in ausgetrockneten Flussbetten oder in der Nähe von Einkaufszentren niederlassen, um sich ihrem Elend hinzugeben. Auf der anderen Seite fertigen einige Aborigines-Künstler wirklich sehr schöne Kunstwerke an. Und der erste Australier, mit dem ich nach meiner Ankunft in Sydney 2007 überhaupt irgendwie interagiert hatte, war ein Aborigines: Ich versuchte gerade das erste Mal, an einem australischen Geldautomaten Bares abzuheben, da trat ein Mann an meine Seite und bot mir seine Hilfe an – ein älterer, weißhaariger Aborigine in Anzug, der offenbar zu dem kleinen Teil an Ureinwohner gehört, denen die Teilnahme an der restlichen australischen Gesellschaft geglückt ist.

Monday, 2 July 2012

Australien. Didgeridoo und Bumerang


Denkt Ihr beim Begriff Ureinwohner sofort an Menschen in Lendenschürzen, die vor dem Opernhaus in Sydney Didgeridoo spielen und zur Unterhaltung auf Straßenfesten tanzen oder Bumerangs durch die Gegend werfen? Das ist eine stark romantisierte Vorstellung.

Monday, 2 April 2012

Jimmy Little. Australische Musiklegende


Jimmy Little, Musiker, Sänger, Songwriter und Gitarrist hatte schon einen Hit in den Charts, als Ureinwohner noch nicht als Bürger anerkannt wurden. Das war nicht etwa vor 200 Jahren ... obwohl auch damals wäre es genau so abartig gewesen. Es war in den 60ern.

Heute ist Jimmy Little im Alter von 75 Jahren verstorben.


Schöne Grüße aus Melbourne!

Tuesday, 20 March 2012

Australien. Happy Harmony Day

Jedes Jahr am 21. März feiert Australien den Harmony Day. Es ist ein Tag, an dem alle Australier die kulturelle Vielfalt ihres Landes feiern. Am Harmony Day machen sich alle wieder gemeinsam etwas vor.

Ich komme nicht aus Frankreich

Fast täglich werde ich von irgendeinem Oztralier gefragt, ob ich aus Frankreich komme. Ist das harmonisch? Lebt man so in trauter Gemeinsamkeit? Vermittelt man so dem Gegenüber nicht eher das Gefühl zugereist und somit anders zu sein? Ich könnte es eigentlich fortan so machen, dass ich spreche und dann einfach am Schluss des Satzes sage „Danke für das Kompliment, aber nein, ich komme nicht aus Frankreich.“ Ich frage doch auch nicht jeden Türken, auf den ich in Deutschland treffe, ob er aus Istanbul kommt. Ist es nicht kleingeistig von den AustralierInnen jeden auf diese Art auszugrenzen?

Friday, 27 January 2012

Australien feiert sich ...

So geht der Australien-Tag am 26. Januar! Straya Day ... Flagge aufs Autodach. Oztralia Hut auf, Australien T-Shirt und Flip Flops angezogen, ab zum Strand. Dort angekommen wird sich dann standesgemäß im Australien-Bikini oder der Australien-Boardshort auf das Australien-Badelaken geknallt. Es ist so heiß, dass den meisten die aufgemalte Australienflagge vom Gesicht läuft. Gegen die Hitze hilft nur ein eiskaltes Bier, welches im Stubby-Holder mit Australienflagge steckt. Erfrischt schafft man es danach dann auch wieder eine Runde Strand-Cricket zu spielen. Gegrillt wird auch noch ... So weit, so gut.

„Get over it“

Warum feiern die Australier sich? Kapitän Arthur Phillip fällt am 26. Januar 1788 in Sydney Cove ein, hisst die britische Flagge und übernimmt damit die Kontrolle über Australien ... Die ungerechte Behandlung der Ureinwohner interessiert heute die wenigsten. Die meisten Australier sind der Meinung, dass jetzt gut ist und die Ureinwohner sich wieder abreagieren sollen, schließlich ist das Geschehene schon um die 200 Jahre her, und wenn sie damals nicht hierher gekommen wären, würden hier ja heute noch alle im Busch leben. Sie geben jedem eine faire Chance, der hier neu anfangen möchte, im Gegenzug vergisst man bitte die hiesige Geschichte.

Irrationale Selbstverliebtheit

Friday, 20 January 2012

Australien! No Worries Einstellung & Weichspüler

Gibt es wohl noch andere Länder auf der Erde, in dem es so viele Regeln, Bestimmungen und Gesetze gibt wie in Australien? Schwer vorstellbar. Gibt es wohl noch ein anderes Land, in dem Einwohner allen Regeln, Vorschriften und Gesetzen derart Ergeben folgen, wie in Australien? Noch schwerer vorstellbar. Gibt es noch ein anderes Land in dem Einwohner so von Regeln und Gesetzen überzeugt sind? Man darf es reinen Herzens zu bezweifeln wagen.

Allergie gegen Verantwortung

Es vermittelt Australiern ein wohliges Gefühl der Sicherheit, wenn immer jemand um sie herum ist, der ihnen den Weg weist, oder ihnen am Besten sogar vorschreibt, was sie zu tun und lassen haben.

Friday, 21 October 2011

Occupy Melbourne. Tag 7

Occupy Melbourne. Tag 7. So viele Protestler gibt es dort nicht am City Square. Es ist eine eher überschaubare Gruppe, vielleicht so um die 150 bis 200 Leute. Alle verhalten sich friedlich. Ganz ehrlich, welche Probleme habe die hier auch schon? Außer das niemand sie wahrnimmt! Die Ureinwohner leben unter schrecklichen Bedingungen, aber kümmert das wen? Um was geht es? Dass alle ein Reihenhaus möchten oder so ähnlich oder einfach mal an einer Demo teilnehmen, oder cool sein? Schließlich machen die das auch in den USA, muss ja rocken! Wie auch immer man es betrachtet, da gibt es Menschen, die etwas mitzuteilen haben und sich einsetzen. Und das alles läuft friedlich ab.

Es kommt einfach nicht gut an, wenn man in Australien eine Meinung besitzt, die nicht der Norm entspricht. Es geistern Kommentare umher, die hätten nicht besser in einem klischeehaften Film aus den Siebzigern gesagt werden können. „Die langhaarigen Kunststudenten sollen vom City Square abhauen, am besten gleich in ein anderes Land.“ Wie immer, der Unterhaltungswert ist immens.

Wednesday, 19 October 2011

Australien. Einfach mal genauer hingucken!

Beim Melbourne Festival 2011 gab es bislang viel zu sehen und zu erleben. Der Filmemacher und Fotograf Daniel King forderte die Australier mit seiner Ausstellung Look Closer auf, ihre Vorurteile bezüglich der australischen Ureinwohner zu überdenken. Die Australier behaupten von sich tolerant und weltoffen zu sein, doch in den meisten Fällen sind sie es leider nicht.

Tuesday, 18 October 2011

Eure Meinung ist gefragt! Australien!


Interessieren die Ureinwohner von Australien Euch mal so überhaupt nicht? Oder sind es Menschen, über die Ihr noch nie wirklich nachgedacht habt? Nach dem Motto, Hauptsache die Strände sind geil, in dem Land, in dem Ihr gerne Urlaub macht? Oder, vor allen Dingen ist es Euch wichtig, dass es genug Arbeitsplätze gibt in Australien, damit Ihr hier auch einen Job bekommt, wenn Ihr hier aufschlagt? Oder, Ihr lebt bereits hier und freut Euch. Wetter ist top, ein Reihenhaus und genug Einkommen habt Ihr auch, Australien ist geil?! 

Ich bin gespannt, verratet Ihr es mir? Danke!

Schöne Grüße aus Melbourne!

Monday, 17 October 2011

Die Ureinwohner und ihre Lebenssituation in Australien

Im April 2011 habe ich Franzi aus Deutschland für Australien-Ereignisse interviewt und sie hat uns einiges über das Leben in Australien verraten. Jetzt brennt der Franzi aus Queensland schon seit einiger Zeit eine Frage auf der Seele. Franzi, dann bitte, los geht‘s!

„Ich habe Kulturwissenschaften studiert und auch einige Indigenous Studies an der Uni in Australien belegt. Vom Lesen her und von meinen Lektoren habe ich gehört, dass die Aboriginals nicht gut in der modernen Gesellschaft integriert werden. Neulich hatte ich aber eine Diskussion mit einer Australierin, die Stein und Bein behauptete, dass die Aboriginals hier mehr Geld vom Staat bekommen, als weiße Australier, wenn sie arbeitslos sind. Sie meinte, es gäbe mehr als genug Versuche Aboriginals zu integrieren, aber diese wollen weder arbeiten noch eine Bildung erhalten, sie hielten lieber an ihrer ursprünglichen Lebensform fest. Sie hat Aboriginals auch als "unzivilisiert" benannt und fand das "Sorry" von Kevin Rudd als unangebracht, weil es ja schließlich nicht die Schuld der heutigen Australier sei, was vor einigen Jahrzehnten mal passiert ist.

Friday, 12 August 2011

Australien verleugnet den Rassismus! Beauftragter für Rassendiskriminierung!

Jetzt habe ich wieder was Dolles im Radio gehört. Nach zwei Jahren im Amt ist Australiens Beauftragter für Rassendiskriminierung zurückgetreten. In einer Rede übt er, basierend auf seiner Erfahrung, Kritik an Australien, er ist der Meinung das Australien den Rassismus verleugnet! Und absolut nichts von allem, was er sagt, ist unbegründet. Zunächst möchte ich ganz kurz aufzeigen, wie das hier eigentlich so ist in Australien und welche Eindrücke ich in den letzten Jahren gewinnen konnte.

 Wie ist die Situation der Ureinwohner in Australien

Der Rassendiskriminierungsakt sorgt dafür, dass alle Menschen, egal welcher Hautfarbe oder Herkunft die gleichen Rechte besitzen. 2007 setzte die australische Regierung das Antidiskriminierungsgesetz im NT außer Kraft und somit wurden gegen mehrere Zehntausende Ureinwohner Rassen diskriminierende Maßnahmen ergriffen, beispielsweise wurde ihnen die Verwaltung ihres Vermögens entzogen. Auch die UN bezeichnete die Aufhebung als rassistisch und stellte fest, dass die getroffenen Maßnahmen deren Recht auf Selbstbestimmung verletzen. Die Regierung greift regulierend in das Leben der Ureinwohner ein.

Tuesday, 9 August 2011

Australien. Lichttapeten!

Viele verschiedene Künstler haben auf einer Straße in Melbourne mit 24 unterschiedlichen Installationen, die sie auf die Fassaden der Gebäude projiziert haben, jede Nacht erneut unzählige Passanten gefesselt. Es wurde Licht ... und es war einfach magisch anzusehen.


Verborgene Orte auf der Gertrude Straße?

Bei dem Festival auf der Gertrude Straße, welches in diesem Winter zum vierten Mal stattgefunden hat, sollten Besucher diesmal darauf aufmerksam gemacht werden, dass in der Gegend natürlich absolut trendige Institutionen zu finden sind, auf der Gertrude Straße ist einerseits vieles sehr schick und deshalb auch beliebt, doch gleichzeitig gibt es aber auch viele alteingesessene soziale Angebote für die Ureinwohner Australiens, diese Einrichtungen werden immer mehr verdrängt. Boutiquen, Restaurants, Weinbars

Tuesday, 12 July 2011

Augenzeugin Maureen aus Deutschland! Eine echte Australienexpertin!

Vor einiger Zeit hatte ich das große Glück mit der Kölnerin Maureen, die seit über 20 Jahren in der Touristik arbeitet und das Reisen auch zu ihrem größten Hobby gemacht hat, zu sprechen. Das Kennenlernen neuer Länder und neuer Kulturen zählt sie mit zu den wichtigsten Erfahrungen in ihrem Leben.

Viele Australier haben ihr Land noch gar nicht bereist und haben dementsprechend wenig von ihrer Heimat gesehen. Für Maureen ist das unverständlich, denn sie hat von Australien wahrlich schon mehr gesehen, als so manch ein Australier das von sich behaupten kann.

Während ich mich mit Maureen unterhalte, erfahre ich schnell, dass sie oft dort arbeitet, wo andere Menschen Urlaub machen und erkenne, dass es wohl kaum ein nationales oder internationales Reiseprojekt gibt, welches sie für Geschäftskunden nicht voller Leidenschaft zu verwirklichen mag. 

Ich habe mich natürlich besonders gefreut, dass es wohl auch keinen Australien-Reisetipp gibt, den sie nicht auf Lager hat. Ihre Australien Erfahrung macht sie zu einer waschechten Australienexpertin.

Wann waren Sie zum allerersten Mal in Australien und was haben Sie da gedacht? Wir alle wissen, die Zeit rennt und wir erleben viel. Erinnern Sie sich doch bitte.

Tuesday, 28 June 2011

Der Uluru in Australien! 15 Fakten!

Heute mal ein paar Fakten zum berühmtesten Stein Australiens. Verdient der Uluru es zum Naturweltwunder ernannt zu werden?

Im Uluru Nationalpark gibt es Hotels, Motels, einen Campingplatz, ein Schwimmbad, Supermärkte, Internetcafés, Bars, Restaurants und sogar tatsächlich eine Busverbindung, wohl für diejenigen, die sich nach der langen Anreise das Laufen komplett abgewöhnt haben. "Beeil dich, der Bus in die Kneipe kommt um drei nach sechs!" 

Möchte man im Nationalpark übernachten, hat man keine andere Möglichkeit als bei dieser Massenveranstaltung mitzumachen.  Wer die herrliche Einsamkeit Australiens sucht, wird sie hier auf diesem Gelände natürlich nicht so unbedingt finden. Das Gute darin ist, auch wenn man zelten, kochen und essen unter freiem Himmel plus Lagerfeuer mit allem zipp und zapp nicht so besonders mag, kann man hier ganz leicht einige Tage verbringen, denn Reisende sind mit allem versorgt. Ich persönlich liebe das Abenteuer und deshalb nenne ich den Uluru Nationalpark insgeheim gerne "Abenteuerurlaub für Warmduscher". Das heißt ja nichts, jeder ist anders.

15 Uluru Fakten

Thursday, 26 May 2011

Oz. National Sorry Day! Nix passiert!

 Stell Dir vor, es ist National Sorry Day und keiner kümmert sich drum.


Der erste National Sorry Day fand am 26. Mai 1998 statt. Der Menschenrechtsrat und die Kommission für Chancengleichheit hatte in 1997 einen Bericht über die Entfernung von Kindern der Ureinwohner und der Torres Strait Islander von ihren Familien veröffentlicht. Diese Kinder, die vom Staat entführt wurden, sind seitdem als die gestohlenen Generationen bekannt.

Seitdem die Weißen erstmals einen Fuß auf australischen Boden gesetzt haben, wurden Eltern und Kinder der Ureinwohner und der Torres Strait Islander voneinander getrennt, weil den Kindern europäische Werte und Arbeitsgewohnheiten eingeschärft werden sollten. So ausgebildet konnten sie dann in den Dienst der kolonialen Siedler gestellt werden. Um das alles so machen zu können, wurden Vorschriften und Gesetze erlassen. Alles unter dem Vorwand, die Kinder vor den Ureinwohnern schützen zu müssen. Die noch ganz kleinen entführten Kinder sollten also vor sich selber geschützt werden? Im Alter von vierzehn Jahren wollte sie dann plötzlich niemand mehr schützen, dann konnten sie nämlich schon für die Weißen arbeiten gehen?!

Häufig wurden die Kinder in Heime gesteckt, in denen sie „umerzogen“ wurden. Die Jungen nannte man seinerzeit "Insassen", ihre Köpfe wurden rasiert, alle Habseligkeiten wurden ihnen weggenommen und sie wurden offiziell mit einer Nummer bezeichnet. Kinder wurden misshandelt und ab einer gewissen Uhrzeit eingesperrt. Ihre Kultur, Sprache, Herkunft wurde ihnen abtrainiert. Ab und an wurden sie auch vergewaltigt. Mädchen wurde zugetraut, dass sie arbeiten können, doch nicht das sie mit ihrer Bezahlung, ihrem Geld umgehen können, sie bekamen deshalb nur ein kleines Taschengeld. Wenn die Kinder zu ihren Familien Kontakt aufnehmen durften, war dieser sehr begrenzt und wurde zensiert.