Mein Container ist eingetroffen. Die Umzugspacker sind die Sklaven der Speditionsunternehmen. Ich stehe am Fenster und warte auf den Umzugswagen. Seit sieben Uhr morgens
gilt das Parkverbot. In der Zeit in der ich warte, werden bei mir vor der Tür
drei Pkw’s abgeschleppt, da sie in der von mir beantragten Parkverbotszone
stehen. Was für eine Geldverschwendung, die armen Falschparker. Bei einem
Telefonat mit der Spedition wird mir von einem Herren, der sich auf mein Nachfragen
als Geschäftsführer zu erkennen gibt, versichert, dass alles zeitlich im Rahmen
liegt und ich mir gar keine Sorgen zu machen brauche. Es ist schon mittags, wie
soll das klappen mit der Auslieferung?
„Unsere Mitarbeiter haben alles im Griff.“ So gegen halb
drei treffen die Packer ein. Die Packer schuften, schleppen, keuchen, schwitzen
und alles mit einem Lächeln auf dem Gesicht: „Eigentlich ist das ein Job für
drei oder mehr Personen, doch uns fehlen die Mitarbeiter. Wir machen das
trotzdem, immer noch besser als gar keinen Job zu haben.“





